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24.06.2004
Saupsdorfer Motorradrennfahrer Peh hatte Punkte wieder zum Greifen nah
15500 Zuschauer kamen am vergangenen Wochenende zum dritten IDM Lauf zum Nürburgring. Auch hier wurde nicht auf der Formel 1 bekannten Strecke gefahren. Wie bereits am Hockenheimring wurde hier die Kurzanbindung gefahren. Somit musste der nun 3,6 Kilometer lange Kurs 20 mal umrundet werden, bevor der Sieger das schwarz-weiß karierte Tuch sah. Nach dem Motorenproblem von Hockenheim hieß es für das Team um Michi schauen, wo man nun steht. Am Freitag wurde ein neuer überarbeiteter Motor in das Chassis gebaut. Leider zog der Wettergott über dem Kurs in der Eifel alle Schubkästen, von Sonnenschein über Regen bis hin zu Hagel, alles war vorhanden, was man als Motorradfahrer nicht gerade so braucht. Beide Zeittrainings fanden auf nasser Fahrbahn statt. Mit seinem Startplatz war Michi dann doch nicht zufrieden, er ging als 30ter an den Start zum ersten Lauf am Samstag Abend. Beim Start war es auf Grund des Startplatzes natürlich sehr schwer, Plätze gut zu machen, denn die erste Kurve am Nürburgring ist eine 180° rechts Kurve, bergab. Da hieß es erst einmal, heil durchkommen. Nach Runde Eins hatte Michi aber bereits 3 Plätze gut gemacht, das Zieltuch sah er auf Platz 22. Damit waren alle Teammitglieder nicht gerade zufrieden.
Ganz andere Wetterverhältnisse dann am Sonntag:
Trocken und stellenweiße blauer Himmel, Temperaturen etwas über 18°C. Da konnte man nicht meckern. Am Nachmittag dann das zweite Kräftemessen der Top Klasse in Deutschland, den Superbikes. Michi startete dieses Mal besser und machte schon bis zur ersten Kurve 2 Plätze gut. Mit konstant schnellen Zeiten arbeitete er sich dann Stück für Stück nach vorn. So kennen wir Michi aus dem letzten Jahr. Auf Platz 18 war dann aber Schluss, die Lücke nach vorn, wo heftigst um den letzten Meisterschaftspunkt gekämpft wurde war dann leider doch zu groß. „Ich muss imTraining schon einen besseren Startplatz erkämpfen, damit der Weg an die Punkteränge nicht so weit ist“ erkannte Peh. Die seit Saisonbeginn aufgetretenen Fahrwerksprobleme sind noch nicht vom Tisch, selbst Fahrwerksspezialist Wilbers weiß im Moment nicht, woran das Chattering liegt. Auch sein Fahrer (Bauer) in der Supersportklasse klagt darüber.
Mit der Leistung am Nürburgring kann das „H&S SBK Team“ zufrieden sein, wenn auch die Krönung in Form von Punkten fehlt. In der Eifel kamen nämlich noch einmal 3 WM erfahrene Piloten ins Starterfeld. „Yamaha Germany“ war mit seinen 3 Stamm –WM Piloten am Start, zu Testzwecken. Kein Wunder das der Sieger beider Superbikeläufe Kevin Curtain (Australien) heist. Am ersten Juliwochenende steht das nächste Rennen bevor. Diesmal geht es nach Österreich zum „Salzburg Ring“. Bis dahin heißt es für Peh und seine Crew testen, testen, testen.



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